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Was macht eine gute Webseite aus?

Was macht eine gute Webseite eigentlich aus? Personen die sich nie mit diesem Thema beschäftig haben, können hierauf nur sehr schwer eine gute Antwort geben. Selbstverständlich, wenn die Webseite Fehler aufweist oder auf Anhieb nicht das macht, was Sie soll, erkennt auch ein Laie eine schlecht programmierte Webseite.
Aber es gibt viele Stellen an denen eine Webseite schlecht programmiert sein kann, ein Laie dies unterbewusst aufnimmt aber dennoch nicht auf Anhieb erklären kann, wieso die Webseite schlecht ist.
Aber was verstehen wir unter "gut" und "schlecht"?

Was definiert eine gute Webseite?

Was ist eine „gute“ Webseite? Ist das Design und die Wahrnehmung von Menschen zu Menschen nicht unterschiedlich? Ist das auch nicht der Grund, weshalb wir uns alle unterschiedlich kleiden oder verschiedene Autos fahren? Was für den einen sehr hässlich ist, ist für den anderen wunderschön. Das gleiche sollte doch auch für Webseiten gelten, oder nicht?
Ja und Nein. Natürlich ist ein Design Geschmackssache.
Doch es gibt einige Designstandards an die man sich halten sollte. Ansonsten nimmt der Nutzer unterbewusst die Webseite als „schlecht“ auf, ohne sich das Erklären zu können. Lassen Sie uns diese Designstandards genauer anschauen um hinterher genauer zu erläutern was eine gute Webseite ausmacht.

Technische Fehler

Technische Fehler auf einer Webseite sind katastrophal. Sie können dafür sorgen das der Nutzer auf schnellstem Wege die Webseite verlässt und das Browserfenster schließt. Zudem noch verärgert und genervt. Natürlich hat der Nutzer auch nichts weiter zu tun, als jedem von seinem schlechtem Erlebnis zu erzählen. Als Webseitenbetreiber verlieren Sie hier Kunden und bekommen sehr schlechte Werbung.
Technische Fehler können sein:

  • Das Kontaktformular funktioniert nicht.
  • Ein Button wird angeklickt und es passiert nicht was passieren soll.
  • Darstellungsfehler auf anderen Geräten.
  • Im Onlineshop gibt es Probleme mit dem Bestellen.
  • Nutzer können sich nicht einloggen.
  • Die Funktion Passwort zurücksetzen funktioniert nicht.

Je nach Webseite und Anwendung auf der Webseite, lässt sich die Liste beliebig lang erweitern. Technische Fehler gilt es zu vermeiden. Deshalb sollte die Webseite und alle Applikationen auf der Seite einem gründlichen Test unterzogen werden.

SSL Zertifikat

Bei einem SSL Zertifikat handelt es sich um ein Verschlüsselungsprotokoll. Damit wird verhindert das eingegebene Daten auf der Webseite nochmals verschlüsselt werden. Mittlerweile gibt es sogar ein TLS (Transport Layer Security).
Sie erkennen ein SSL Zertifikat bei jedem Browser in der Adresszeile an dem Schlosssymbol (Google Chrome). Aus http:// wird https:// .
Mittlerweile gehen die Browser sogar soweit, dass eine Fehlermeldung ausgegeben wird, wenn eine Webseite ohne SSL geöffnet werden soll. Ein Nutzer der nicht weiß, was das bedeutet oder was das ist, verlässt die Webseite wieder und lässt hinterher das AntiVirus Programm laufen, weil er beim Besuch der Webseite eine Fehlermeldung bekommen hat.
Das SSL Zertifikat ist heutzutage ein absoluter Standard. Webseiten die kein SSL Zertifikat aufweisen, gelten nicht mehr als Zeitgemäß und sind daher „schlechte Webseiten“.
ssl-zertifikat-auf-der-webseite

Usabillity und Nutzererwartung / Verhalten

Usability auf Deutsch übersetzt bedeutet "Nutzerverhalten". Webseiten sind ja heutzutage kaum noch eine reine Ansammlung von E-Mail Adresse und Öffnungszeiten, sondern haben meist noch mehrere Applikationen für den Nutzer. Bei einem Onlineshop sowieso.
Benutzerkonto anlegen, Passwort vergessen, Artikel in den Warenkorb legen oder einen Beratungstermin per Kalender buchen sind nur einige Beispiele. Aber auch das Menü das sich auf Smartphones zusammenklappt oder Fehlermeldungen die nicht so eindeutig sind, spielen für die Usability eine entscheidende Rolle.
Der Nutzer erwartet mittlerweile gewisse Standards, die nicht anders programmiert werden sollten. Zum Beispiel das Hamburger Icon.
Das Hamburger Icon
Ein Nutzer erwartet beim Draufklicken, dass sich ein Menü öffnet. Wenn das nicht der Fall ist, ist der Nutzer irritiert. Er erwartet eine Aktion die nicht passiert.
Ein weiteres Beispiel sind Fehlermeldungen die nicht eindeutig sind. Zum Beispiel bei einem Kontaktformular. Nehmen wir an der Nutzer hat vergessen den Haken für die Datenschutzerklärung zu aktivieren und möchte daraufhin das Kontaktformular versenden. Er bekommt aber nur die Fehlermeldung, dass das Kontaktformular nicht abgeschickt werden konnte und das ein Fehler vorliegt. Bei einer guten Usability würde die Fehlermeldung erscheinen, dass die Datenschutzerklärung nicht zugestimmt wurde und deshalb das Formular nicht abgeschickt werden konnte.
Das Thema Usability ist ein sehr großes, aber auch sehr wichtiges Kapitel. Mittlerweile haben sich gewisse Standards etabliert und diese sollten nicht geändert werden.

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Vorher
Nachher

Vorher

Die alte Webseite wurde tatsächlich von einem Webdesigner für viel Geld erstellt.
Die Webseite hat einen roten Hintergrund (Signalfarbe), war nicht Responsive (für Smartphones) und hatte eine sehr schlechte Navigation. Auch ein Laye merkt das diese Webseite nicht gut ist.
Über die Webseite fanden kaum Buchungen statt.

Nachher

Die Webseite hat von uns alles bekommen. Vom Logo, bis zu einem richtigen Design, Konzept und Navigation. Richtiges UX Design für einfachere Buchungen.
Nun stehen auch den Buchungen der Ferienwohnung über der Webseite keine Hindernisse mehr im Weg.

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Farben

Farben sollten auf der Webseite ebenfalls einem gewissen Standard unterliegen. Auch hier gibt es einiges zu beachten. Wenn jemand Gelb super Toll findet und sich entscheidet Gelb als Schriftfarbe zu verwenden, könnte man ja annehmen es sei auch hier Geschmackssache was die Farbe betrifft.
Haben Sie aber schon mal versucht eine gelbe Farbe auf weißem Hintergrund zu lesen? Sie werden merken der Kontrast dazu ist sehr schlecht und empfinden diese Webseite als störend und nervig. Besser wäre in diesem Fall die Farbe „Gelb“ als Akzentfarbe zu verwenden. Generell kann man sagen, dass auf Webseiten nicht mehr als 2 bis 3 Farben sein sollten. Diese sollten zu einem gewissen Kontrast zu einander stehen.
Gelbe Schriftfarbe auf weißem Hintergrund können Sie kaum lesen

Icon

Icons sollten so gewählt sein, dass der Nutzer genau weiß was damit gemeint ist. Als bekanntes Beispiel ist hier auch wieder das Hamburger Icon. Dieses hat sich über die Jahre als Menü-Icon auf vielen verschiedenen Anwendungen etabliert. Daher sollte für das Menü, auch immer dieses Icon verwendet werden.
Das gleiche gilt natürlich in den Bereichen Social Media, Nachricht versenden usw. Wenn der Nutzer mit dem Icon verschiedene Funktionen frei interpretieren kann, dann ist das ein Zeichen für ein schlecht gewähltes Icon.

Schriftarten

Bei Schriftarten gilt das gleiche wie bei Farben auch. Es sollten maximal 1 bis 3 Schriften pro Webseite zu sehen sein. Wenn Sie jeden Abschnitt mit einer neuen Schriftart beginnen, sieht das am Ende „überladen“ aus. Auch Schriftarten die kaum zu lesen sind, sind sehr unvorteilhaft. Wenn sich der Nutzer anstrengen muss, um die Texte auf Ihrer Webseite zu lesen, dann ist das wie erwartet sehr nervig und die Webseite wird als nervig empfunden.

Gesetzliche Rahmenbedienungen (DSGVO)

DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO oder DS-GVO; französisch Règlement général sur la protection des données RGPD, englisch General Data Protection Regulation GDPR) ist eine europäische Verordnung die am 25.Mai 2018 in Kraft getreten ist. Die Verordnung soll personenbezogene Daten der Nutzer schützen.
Personenbezogene Daten sind unter anderem Namen, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, aber auch die IP-Adresse zählt darunter. Diese gilt es schützen. Aber was genau ist damit gemeint?
Personenbezogene Daten, sollen ohne die Einwilligung der Nutzer nicht an Unternehmen wie Google oder andere Dienstleister weitergegeben werden. Erst wenn der Nutzer die Einverständnis dafür gibt, erst dann dürfen Daten weitergegeben werden.
Leider ist das immer noch sehr viel der Fall, da viele Betreiber mit dem Technischen einfach überfordert oder nicht qualifiziert genug sind um diese Verordnung einzuhalten.
Als Beispiel sind die Google Schriftarten auf vielen Seiten implementiert. Bei Aufruf dieser Webseiten wird eine Verbindung zu den Google Fonts Server hergestellt. Eine direkte Verbindung zu Google wird dadurch hergstellt. Google weiß also welche IP-Adresse auf die Webseite zugreift. Und IP-Adressen zählen zu personenbezogene Daten. Daher sollte man Google Schriftarten lieber lokal auf dem Server speichern. Als netter Nebeneffekt erhält man dadurch auch noch eine schnellere Ladezeit.

Ladezeiten

Eine Webseite die nicht ladet nervt einfach. Das kennt wahrscheinlich jeder. Hat man Zuhause eine schöne DSL-Leitung mit hoher Performance, hat man im Mobilfunknetz nicht immer die schnellste Datenübertragung. Und genau so sollten Sie denken. Vom schlimmsten Szenario aus.
Ist der Nutzer unterwegs und möchte Ihre Firmenwebseite laden, um vielleicht die die Adresse zu finden, und die Webseite ladet nicht oder braucht „gefühlt“ eine Ewigkeit zum laden, dann ist der Nutzer bereits genervt und bringt das mit Ihrem Unternehmen in Verbindung. Hier spricht man dann von schlechter User Experience. Unterbewusst fällt das leider auf Ihr Unternehmen zurück.
Auch Google und andere Suchmaschinen ranken Webseiten mit einer schnelleren Ladezeit auf bessere Positionen, als langsam ladenden Webseiten. Um die Geschwindigkeit zu messen stellt Google dafür ein Tool bereit. Unter der Webseite

https://pagespeed.web.dev/
können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite messen.

Gute Texte

Gute Texte sind ebenfalls besonders wichtig. Hier schleichen sich zudem immer wieder kleine Rechtsschreibfehler ein. Aber im Verkauf Ihrer Dienstleistungen oder Produkte ist viel Psychologie gefragt. Gutes Marketing ist schlussendlich der Erfolg Ihrer Webseite.

Webseite erstellen lassen vom Freelancer / Programmierer / Agentur?

In Zeiten der Baukastensysteme kann jeder ohne Erfahrung Webseiten erstellen. Für Standard Webseiten ohne wichtige Funktionen oder Webseiten bei dem der Internetauftritt nicht ganz so wichtig ist, müssen Sie auch nicht mehr programmieren können.
Betreibt jemand einen Imbisswagen, braucht derjenige auch keinen Kalender auf seiner Webseite um automatisch einen kostenlosen Beratungstermin zu buchen. Die Speisekarte mit einigen Bildern würde unter Umständen schon ausreichen.
In Zeiten der Baukastensystem wie Jimdo oder Wix haben Nutzer die Möglichkeit Webseiten zu erstellen ohne jegliche Programmierkenntnisse. Und das für Verhältnismäßig wenig Geld.
Je nach Anwendung Ihrer Webseite oder Ihres Unternehmens kann das auch hier schon reichen. Sie können kinderleicht eine Webseite erstellen, ohne je programmiert zu haben. Aber es ist wie bei allem im Leben. Die Erfahrung macht eine Person zum Experten. Vergleichbar mit einem Formel 1 Fahrer. Stellen Sie sich vor Sie steigen in ein Formel 1 Auto ein. Vielleicht bekommen Sie das Auto gefahren, Sie werden aber niemals beim ersten mal Formel 1 fahren, so gut wie zum Beispiel Michael Schuhmacher fahren können. Das gleiche gilt für Webdesigner und Programmierer. Durch langjährige Erfahrung, Know How die man in den Jahren sammelt, können Webdesigner und Programmierer bessere Webseiten programmieren als ein Laie. Das ist wahrscheinlich in jedem Beruf so.
Natürlich gibt es unter den Designer auch große Unterschiede. Das wäre wie bei Handwerkern auch. Der Elektriker um die Ecke ist nicht gleicht gut wie der Elektriker aus der nächsten Stadt. Beide haben wahrscheinlich unterschiedliche Erfahrungen und ein unterschiedliches Level an „können“.
Bei einem Webdesigner lohnen sich zum Beispiel immer ein Blick auf seine Referenzen. Hier kann man bereits sehr viel sehen. Welche Webseiten und Onlineshops wurden bereits umgesetzt und wie sehen diese aus.
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